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2013 - 2014:

Rennbereicht Slalom Bure

An diesem Samstag stand mein absoluter Lieblingsslalom auf dem Programm. Dementsprechend freute ich mich, nach 6 Jahren Absenz wieder dort starten zu dürfen. ...

Slalom Bure 2014

Leider stellte sich nach der Wagenabnahme heraus, dass Noa Schmid mit seinem Subaru BRZ nicht anwesend war. Es wurde deshalb nichts aus dem erhofften Duell.

 

Mein Ziel war nun, den Sieg in meiner Klasse zu erreichen und dabei eine respektable Zeit zu fahren. Da in diesem Jahr eine zusätzliche Schikane eingebaut wurde, konnten die Zeiten nicht direkt mit denen aus den Vorjahren verglichen werden, da diese Schätzungsweise 3-4 Sekunden kosten würde.

 

Kurz nach 7 Uhr ging es zum Besichtigungslauf und anschliessend fand der 1. Trainingslauf statt. Ich startete als erster meines Feldes. Dementsprechend war die Strecke noch recht schmutzig und es fehlte der Grip. Im Ziel leuchtete eine Zeit von 3.02.241 auf. Im ersten Moment war ich enttäuscht, da ich mir mit dieser Fahrt eine Zeit unter drei Minuten erhofft hatte. Beim Studieren der Zeiten meiner Mitkonkurrenten stellte ich allerdings fest, dass ich mit 10 Sekunden Vorsprung in Führung liege. Somit konnte ich fürs erste zufrieden sein. Mit besserer Haftung sollte jedoch sicher noch etwas drin liegen.

 

Im 2. Trainingslauf, der um ca. 10.50 Uhr gestartet wurde, merkte ich sofort, dass der gewünschte Grip da war. Leider touchierte ich in der schnellsten Passage ein Tor, was mir eine weitere kleine Beule auf dem rechten Kotflügel bescherte! Ansonsten lief es recht gut. Im Ziel zeigte die Anzeige dann auch 2.58.853 an. Damit war ich sehr zufrieden, erhoffte mir jedoch für den Nachmittag noch eine kleine Steigerung.

 

Die Mittagspause verbrachten wir gemütlich mit Grillieren und Fachsimpeln im Fahrerlager (Merci Urs!).

 

Um 13.30 Uhr hiess es, sich bereit zu machen für den 1. Rennlauf. Voll motiviert ging ich vom Start weg. Aber irgendwie war es zu viel und ich erwischte die ersten Torkombinationen nicht sauber. Wichtig war für mich jedoch, diesen Lauf ohne Torfehler heimzubringen, was mir auch gelang. Mit der Zeit war ich allerdings nicht ganz Glücklich, verlor ich mit 3.00.649 doch fast 2 Sekunden auf die Trainingszeit. Auf dem 2. Rang folgte Urs Fankhauser mit 3.06.397, der sich gegenüber dem Training steigern konnte.

 

Somit war die Devise für den 2. Rennlauf voller Angriff auf die Zeit, da der Sieg eigentlich schon fast im Trockenen war. Apropos Trocken: Die Wolken wurden immer grösser und schwärzer! Für mich reichte es jedoch gerade noch, den Lauf bei trockener Fahrbahn ins Ziel zu bringen, obschon es bereits anfing zu Regnen. Bei den letzten Fahrern meines Feldes war die Strecke bereits nass.

Leider touchierte ich in diesem Lauf Tor 5 und auch der "Waschplatz" gelang mir nicht wunschgemäss. So wurde es nichts aus der schnellen Zeit.

 

Mein 2. Saisonsieg war jedoch Tatsache und mit einigem Abstand bin ich durchaus zufrieden mit dem erreichten. Urs Fankhauser fuhr mit seiner Zeit aus dem 1. Lauf auf Rang 2. Herzliche Gratulation!

 

Nun ist meine diesjährige Rennsaison bereits zu Ende. Die Vorfreude fürs 2015 ist aber sehr gross!

 

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Rennbericht Slalom Chamblon

Heute Morgen ging es Richtung Chamblon. Ich freute mich riesig darauf, diesen genialen Slalom-Parcours nach 6 Jahren Pause wieder unter die Räder zu nehmen. ...

Auf der Fahrt Richtung Chamblon geschah jedoch schon ein kleines Missgeschick. Nachdem ich meine noch müden Augen rieb, fiel eine Linse raus. Nach 10 Minuten suche gab ich es auf. Zum Glück hatte ich meine Brille dabei!

 

In Chamblon angekommen musste sofort das Auto entladen werden um an die Wagenabnahme zu gehen. Um 07.00 Uhr fand bereits der Besichtigungs- und der 1. Trainingslauf statt. Die Strecke war teilweise mit frisch gemähtem Heu bedeckt, so das noch Vorsicht geboten war. Dieser Trainingslauf gelang mir recht gut, lag ich doch an erster Stelle. Mit 8 Hundertstel Rückstand folgte jedoch bereits Noa Schmid mit seinem Subaru BRZ.

 

Um ca. 10.00 Uhr folgte der 2. Trainingslauf. Unterwegs spürte ich, dass sehr vieles passte. Der Grip war optimal und die Linie war auch gut. Im Ziele leuchtete eine Zeit von 03.41.043 auf. So schnell bin ich in Chamblon noch nie gefahren und bisher auch kein anderes Auto der Zweiliterklasse im LOC1, ausser heute Noa, der mir in diesem Lauf 0,18 Sekunden abnahm. Das Duell um den Sieg im Rennen war somit voll im Gange.

 

Nach gemütlichem Beisammensein und einer feinen Bratwurst mit Salat ging es um 13.30 Uhr mit den Rennläufen los. Der Start und der erste Teil gelang mir wiederum gut. Bei Tor 30-32 (Dreierschikane) riskierte ich jedoch zuviel und touchierte einen "Töggel". Mit den 10 Sek. Strafe die ich damit erhalte, war dieser Lauf nichts Wert. Deshalb fuhr ich mehr oder weniger gemütlich und materialschonend bis in Ziel. Später stellte sich auf der Rangliste heraus, dass ich schon im ersten Bereich ein Tor touchiert habe. Also 20 Sekunden Strafe! Noa hatte ebenfalls "getöggelt", so musste nun der 2. Rennlauf und die besseren Nerven entscheiden.

 

Neben der Anspannung stiegen auch die Temperaturen. Mein Auto, meine Pneus und ich lieben das nicht sonderlich. Deshalb wusste ich, dass es schwierig sein würde, im 2. Rennlauf die gute Trainingszeit zu erreichen. Dennoch gab es nichts als voller Angriff. Das gelang mir eigentlich auch recht gut, jedoch nahm ich ungewollt bei den Schikanen und heikeln Passagen ein bisschen Tempo raus (dieser Lauf musste ja sauber sein). Im Ziel zeigte die Zeit 03.43.911 an. Es war mir sofort bewusst, dass diese Zeit wahrscheinlich nicht zum Sieg reichen wird. Genau so war es auch. Noa hatte die besseren Nerven und fuhr mit 03.42.451 zum Sieg. Herzliche Gratulation!

Den 2. Platz konnte ich mir damit jedoch sichern!

Meine Gratulationen gehen auch an die anderen Pokalberechtigten, allen voran an Urs Fankhauser, der mit seinem Civic den guten 5. Rang erreichte.

 

Nach langem Warten auf die Preisverteilung (wie in der Romandie üblich) ging es um 20.00 Uhr auf die Heimfahrt. Glücklich und zufrieden mit diesem Tag und voll motiviert für das nächste Rennen und die nächste Gelegenheit zur Revanche in Bure.

 

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Rennbericht Slalom Saanen

Wieder einmal hiess es früh aufstehen, denn um 06.00 Uhr war die Wagenabnahme und von 07.00 - 08.00 Uhr folgten die Trainings- und Rennläufe. ...

Slalom Saanen 2014

Als Ziel für das heutige Rennen habe ich mir den Sieg sowie eine Zeit unter 1'50'' gesteckt. Durch das fehlen von Fredy Posch und Noa Schmid, die mich in Interlaken noch geschlagen haben, schien der Sieg im Bereich des Möglichen. Jedoch muss immer zuerst gefahren werden und auch die Konkurrenz schläft nicht!

 

Um Punkt 07.00Uhr ging es los zum Besichtigungslauf. Die Strecke war genau gleich ausgesteckt wie in den Vorjahren. Der anschliessende 1. Trainingslauf lief schon recht gut. Die Strecke war zwar extrem schmutzig und dadurch fehlte der Grip. Durch die kalte Aussentemperatur (immerhin bei Sonnenschein), wurden die Reifen auch nicht richtig warm. Dennoch gelang mir eine gute 1.51er Zeit.

 

Nach dem zweiten Trainingslauf leuchtete dann im Ziel die sehr gute Zeit von 1.50.09 auf! Ich kam also meinem Ziel schon recht nah und ich wusste, dass eigentlich noch etwas drin liegen würde. Auch der Vorsprung auf die Konkurrenz betrug nach den Trainigsläufen 3 Sek. und mehr.

 

Voll motiviert ging ich also in die Rennläufe. Vielleicht zu motiviert!? In der ersten Kurve bremste ich schon viel zu spät und musste das Auto richtig reinwürgen. Nach der schnellen Passage brachte ich bei Tor 12 den 3. Gang nicht rein und so lies ich das Auto bis zu Tor 13 Rollen und legte dann den 2. rein. Das beste kam jedoch noch bei der letzten, schnellen 3er Schikane vor dem Ziel. Voller Wucht rammte ich bei Tor 40 die rechte Pylone. 10 Sekunden Strafe sowie eine grössere Delle im rechten Kotflügel waren die Folgen. Die gefahrene Zeit von 1.50.77 war unter den geschilderten Umständen ganz ok.

 

Der 2 Rennlauf musste nun also sauber sein, um nicht den Sieg zu verschenken. Der Start, die erste Linkskurve, Schalten bei Tor 12, alles ging recht gut bis zu Tor 18. Wieder konnte ich beim leichten Anbremsen den 3. Gang nicht einlegen. Wieder Rollen bis zu Tor 19, 2. Gang rein und sofort wieder in den 3. zurück. Wenigsten schaffte ich es bis zur letzten Schikane ohne Torfehler. Deshalb jetzt noch Vorsichtig ins Ziel fahren, ja nicht zu viel Risiko. Geschafft! Nur die Zeit entsprach nicht ganz dem gesteckten Ziel. Durch den Fehler sowie die Sicherheitsfahrt erreicht ich 1'51''09. Reicht das für den Sieg? Gespannt wartete ich auf den Aushang der Rangliste. Es reichte! Der erste Saisonsieg war perfekt. 

 

Mein nächster Slalom folgt nun am 21. Juni in Chamblon. Freue mich schon jetzt auf diese geniale, anspruchsvolle Strecke.

 

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Regenrennen in Interlaken

Als erstes Saisonrennen stand für mich mein Heimrennen in Interlaken auf dem Programm. ...

"Siegerfoto" mit Fredy
"Siegerfoto" mit Fredy

Als erstes Saisonrennen stand für mich mein Heimrennen in Interlaken auf dem Programm.Wegen der neuen Ruag-Zufahrt fand der Slalom auf einer veränderten Strecke statt. Deshalb gab es zur Vorbereitung in den letzten Tagen ein paar Veloausflüge auf den Flugplatz. An den Streckenkenntnissen sollte es also nicht fehlen!


Nun hätte ich mir noch gewünscht, dass es trocken ist, damit voll attackiert werden kann. Leider hatten jedoch diesmal die Wetterfrösche recht und es regnete den ganzen Vormittag in Strömen!


Nichts desto trotz ging es um 9.00 Uhr los. Die Traings- und Rennläufe fanden unmittelbar hintereinander statt. Da das Feld Loc1 nur aus elf Fahrern bestand, gab es zwischen den Läufen kaum Pausen.


Auf der Strecke lag stellenweise viel Wasser. Dadurch war es sehr schwierig einzuschätzen, wo es wieviel leiden mag. Ein Kompromiss zwischen Angriff und Vorsicht war gefragt. Leider wurden in allen Läufen keine Zeiten angezeigt (trotz horrendem Startgeld @ ACS Bern), so dass ich nie genau wusste ob der Lauf nun etwas Wert war oder nicht. Also spulte ich diese vier läufe ab, nach Gefühl immer ein bisschen schneller, ohne dass ich jedoch so richtig in Rennlaune kam. Nach getanem Werk, war nun Geduld gefragt, bis die Zeiten bekannt gegeben wurden.


Am Schluss reichte es für den 3. Rang von 8 Fahrzeugen in meiner Klasse. Vor mir auf Rang 2 fuhr Fredy Posch, ebenfalls auf einem Integra, und erster wurde Noa Schmid mit seinem "schnellen" Subaru BRZ.


Das nächste Rennen folgt nun in 2 Wochen in Saanen. Hoffentlich bei besserem Wetter und mit besserem Ende für mich im Duell mit dem Subaru😉.


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Sieg beim Comeback (Rennbericht Slalom Drognens)

Der Samstag begann sehr früh. Da die Wagenabnahme bereits um 6.00Uhr war, musste ich kurz nach 4 Uhr Zuhause losfahren. ...

Der Samstag begann sehr früh. Da die Wagenabnahme bereits um 6.00Uhr war, musste ich kurz nach 4 Uhr Zuhause losfahren.

 

Noch halb in der Dämmerung ging es anschliessend zur Besichtigung und zum 1. Trainingslauf. Meine Nervosität hielt sich in Grenzen. Jedoch war ich gespannt, ob ich überhaupt noch den Mut habe, schnell zu fahren. Nach dem Start und der ersten Schikane war es, als hätte ich nie etwas Anderes gemacht. Das Auto fühlte sich sehr gut an und der Grip war bei den kalten Bedingungen sehr gut.

 

 

Im Ziel stoppte die Zeit bei 2.30.26. Solch eine gute Zeit hätte ich zwar vielleicht insgeheim erhofft, jedoch nie erwartet. So konnte ich in meinem ersten Lauf nach fünf Jahren Pause schon mal die Führung um 2,66 Sekunden vor Anton Neuhaus übernehmen. 

 

Überglücklich und voll Selbstvertrauen ging es dann in den 2. Trainingslauf. Der Nebel hing über der Strecke, so dass wir mit Licht fahren mussten! Die Sicht war jedoch besser als erwartet und im Ziel leuchtete 2.28.73 auf. Mehrere Fahrer konnten sich auch steigern und so schmolz der Vorsprung nach den Trainingsläufen auf 1,25 Sek.

 

Mein Ziel war es nun, mich am Nachmittag in den Rennläufen noch zu steigern. Denn ich sah noch an einigen Stellen Potenzial. Nach meinem Gefühl sollte eigentlich eine Zeit von 2.26.?? drin liegen. 

Der Nebel verschwand und die Sonne setzte sich durch. Es wurde, vor allem im Auto, recht heiss, was ich nicht sonderlich liebe. Im ersten Rennlauf konnte ich auf dem 1. Teil der Strecke, bis zum ersten Platz, nach meinem Gefühl sehr schnell Fahren. Auf den Plätzen übertrieb ich es jedoch ein Bisschen und rutschte viel mehr als in den Trainings. So stoppte die Zeit bei 2.28.78. Dies reichte zwar immer noch für die Bestzeit, jedoch nur noch mit 43 Hundertstel Vorsprung. Auch im Gruppenklassement LOC 1 war es die beste Zeit, jedoch nur um 1 Hundertstel Sekunde.

 

Das Motto für den 2. Rennlauf war somit klar: voller Angriff mit Gefühl!

Wie im ersten Lauf konnte ich die Bergstrecke mit den Schikanen sehr gut hinter mich bringen. Auf dem ersten Platz merkte ich jedoch sofort, dass die Reifen durch die nun doch höheren Temperaturen an ihre Grenzen kommen, so wie ich es mir von Früher in Romont gewohnt bin. Ich wollte auch mit mehr Gefühl fahren und nicht allzu oft ins Rutschen geraten. Wahrscheinlich war das Ganze dann zu Verhalten und ich konnte mich nur um 7 Hundertstel steigern. 

Da sich die Konkurrenz jedoch auch nicht gross steigern konnte reichte die Zeit von 2.28.71 zum Sieg vor Anton Neuhaus und Valentin Meylan, beide auf Renault Clio. In der gesamten Gruppe LOC 1 reicht diese Zeit schliesslich für den 3. Rang, da zwei Fahrer der Klasse über 3000ccm noch schneller wurden. 

 

Obwohl ich die angestrebte Zeit nicht erreicht habe, bin ich sehr glücklich und zufrieden mit meinem ersten Rennen. Einen Sieg beim Comeback und das noch an meinem Geburtstag, einfach genial!!!

 

Nun bin ich auf das nächste Rennen in Ambri am 12. Oktober gespannt. Dort wird auch mein ewiger Konkurrent und guter Kollege Fredy Posch am Start sein.

(Fredy, ich freue mich auf das Duell mit Dir)

 

Bis dann.

 

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1. Rennen nach 5jähriger Pause

Nun ist es bald soweit. Am 28. September 2013 werde ich wieder einen Slalom in Angriff nehmen. ...

Nun ist es bald soweit. Am 28. September 2013 (mein 37. Geburtstag) werde ich wieder einen Slalom in Angriff nehmen. Ich starte am Slalom de Clôture Drognens in der Kategorie LOC1.

Ich bin gespannt, ob und wie ich noch mithalten kann. Es wird mir sicher schon ein bisschen schnell und komisch vorkommen.

Das Auto ist auf jeden Fall vorbereitet! Ich freue mich riesig!!!

 

Es würde mich auch freuen, wenn ich auf Deine Unterstützung vor Ort zählen darf.

 

Bis dann.

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Frisch ge(ver)klebt


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Alte Liebe rostet nicht

Seit gestern steht wieder ein Integra vor dem Haus. ...

Seit gestern steht wieder ein Integra vor dem Haus. 5 Jahre ohne dieses geniale Fahrzeug ist genug!!!

 

Es ist ein 2000er, total Original und hat erst 124'000 Km.

 

In Zukunft werde ich wahrscheinlich wieder ein paar Rennen in der Kategorie LOC1 fahren. Wann genau, werdet ihr hier erfahren.

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